
Wilhelm Sauer zählt zu den bedeutendsten deutschen Orgelbauern
des 19. Jahrhunderts.
1857 gründete er in Frankfurt (Oder) seine Orgelbauanstalt, die
sich rasch zu einer der führenden Werkstätten Europas
entwickelte.
Von hier aus entstanden Orgeln für bedeutende Kirchen und
Konzerthäuser, darunter der Berliner Dom, die
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche, die
Thomaskirche Leipzig und das
Gewandhaus Leipzig.
1884 wurde Sauer zum Königlich Preußischen
Hoforgelbauer ernannt. Unter seiner Verantwortung
wurden rund 1.100 Orgeln gebaut.
Sein Name ist bis heute eng mit der Musik- und Handwerksgeschichte von Frankfurt (Oder) verbunden.
Mit den Erinnerungstafeln macht die Netzwerkstatt Frankfurt (Oder) bedeutende Persönlichkeiten der Stadtgeschichte im öffentlichen Raum sichtbar. An ausgewählten Orten erinnern Tafeln an Menschen, deren Wirken Frankfurt (Oder) kulturell, wissenschaftlich, wirtschaftlich oder gesellschaftlich geprägt hat.
Über QR-Codes werden die Tafeln mit digitalen Inhalten verbunden. Besucherinnen und Besucher können so direkt vor Ort weiterführende Informationen, Dokumente, Bilder oder historische Hintergründe aufrufen.
Das Projekt verbindet Erinnerungskultur mit digitalen Möglichkeiten und soll schrittweise zu einer interaktiven Erinnerungslandschaft der Stadt ausgebaut werden.
Die ausführliche Dokumentation zu Wilhelm Sauer mit Hintergrundinformationen zum Orgelbau in Frankfurt (Oder) sowie zur Bedeutung der Sauer-Orgeln finden Sie hier:
