Eigene Pressemitteilungen und Pressebeiträge, die uns freundlicherweise von den Medien zur Veröffentlichung zur Nutzung überlassen wurden.
Presseinformation der Frankfurter Netzwerkstatt
Netzwerkstatt verlangt vom Land Fördermittel für Konzerthalle
Die Mitglieder der Frankfurter Netzwerkstatt trafen sich am 3. März zu einem intensiven Informations- und Meinungsaustausch mit Oberbürgermeister René Wilke (parteilos), dem Geschäftsführer der Messe und Veranstaltung GmbH (MuV) Sven Tietze und dem Intendanten des Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt Roland Ott. Thema war die aktuelle Situation des Staatsorchesters unter den ab der Spielzeit 2025/26 schwierigen Sanierungsbedingungen der Konzerthalle und die damit verbundene mehrjährige Übergangsphase mit Ausweichspielstätten, wie zum Beispiel in den Messehallen und im Kleist Forum.
Alle waren sich einig, dass für die Spielzeit des Staatsorchesters unter diesen Übergangsvoraussetzungen, aber auch für die Konzertbesucher, annehmbare Bedingungen geschaffen werden. Daran wird in der MuV und in der Stadtverwaltung mit Hochdruck gearbeitet.
Da immer noch keine angekündigten Fördermittel seitens des Landes Brandenburg bereitgestellt wurden, wird die Netzwerkstatt unterstützend und kommunikativ dieses Thema aufgreifen. "Wir erwarten vom Land eine zügige Entscheidung zur Bereitstellung der notwendigen Fördermittel. Das ist eine wichtige Voraussetzung für die Planungssicherheit der Sanierungsmaßnahmen. Zugleich muss das internationale Renommee des Staatsorchesters in der Übergangsphase mit angemessen ausgestatteten Ausweichspielstätten gesichert werden", erklärt die Frankfurter Netzwerkstatt.
Ziel muss es sein, den geplanten Umzug des Orchesters mit Verwaltung und gesamter Logistik für September 2025 zu sichern. Diese Zielstellung wurde einvernehmlich von allen bestätigt, setzt aber dringend auch die Bereitstellung der Fördermittel voraus.
Mit großer Erwartungshaltung sehen wir der notwendigen Sanierung der Konzerthalle und dem ersten Konzert des Staatsorchesters nach dieser Sanierung entgegen.
* Die Frankfurter Netzwerkstatt bildet eine Plattform, um für die Stadtentwicklung Chancen zu diskutieren, geeignete Projekte zu definieren und umzusetzen. Die acht Mitglieder der Netzwerkstatt entwickeln die Projektinhalte, schätzen den Aufwand ab und nutzen ihre jeweiligen Netzwerke, um städtische, regionale und überregionale Partner für eine Mitwirkung an der Umsetzung zu gewinnen. Als Projekte gelten gezielte Aktivitäten, die für die Stadtentwicklung Impulse generieren, mobilisierende Wirkung entfalten, die Attraktivität der Stadt erhöhen und die dazu führen, private und öffentliche Investoren und Persönlichkeiten für ein Engagement in der Stadt zu gewinnen.
Stadtbote MOZ am 6.3.2025
Frankfurter Netzwerkstatt Frankfurt (Oder), 3. März 2025