Netzwerkstatt für Frankfurt

Erinnerungstafeln ab 2026

Neun Erinnerungstafeln für herausragende Frankfurter Persönlichkeiten wurden bis Ende 2025 eingeweiht. Dieses Projekt der Frankfurter Netzwerkstatt in Kooperation mit dem Museum Viadrina, dem Stadtarchiv und dem Kulturbüro Frankfurt (Oder) wird auch 2026 fortgesetzt.
Erinnerungstafeln schaffen städtische Erinnerungsorte, stellen Raumbezüge her und setzen die Stadt biographisch in historische Kontinuitäten. In vielen Städten sind solche Tafeln an den ehemaligen Wohnhäusern markanter Personen ein fester Bestandteil ihrer lokalen Erinnerungskultur. In Frankfurt ist das bisher nur vereinzelt der Fall mit Gedenktafeln für Heino Goepel, Anton von Werner, Konrad Wachsmann, Gerhard Neumann, Eduard von Simson und Heinrich von Stephan. Dabei kann ein ausführlicher biographischer Wegweiser durch die Frankfurter Geschichte, öffentlich sichtbar an den Häuserwänden, viel zum städtischen Selbstbewußtsein beitragen. Das ist die Ausgangsidee, mit der die Netzwerkstatt ihr Projekt im Juni 2024 mit einer Gedenktafel für die Schriftsteller Gottfried Benn und Klabund startet.
Für jede Erinnerungstafel gibt es einen persönlichen Betreuer, einen „Paten“, der die einzelnen Schritte zur Realisierung von der Erstellung eines Tafeltextes bis zur Anbringung koordiniert und einen Sponsor zur Finanzierung einwirbt. Ein QR-Code kann ergänzend zum Tafeltext hinzugefügt werden, wenn geeignete weiterführende Informationen digital zur Verfügung stehen.