Mit der feierlichen Enthüllung einer neuen Erinnerungstafel würdigt die Frankfurter Netzwerkstatt eine Persönlichkeit, die weit über die Grenzen der Stadt hinaus gewirkt hat:
Wilhelm Sauer (1831–1914), königlich-preußischer Hoforgelbauer und einer der bedeutendsten Orgelbauer seiner Zeit.

Die Tafel wurde am historischen Standort des ehemaligen Sauerhauses angebracht – jenem Ort, an dem Wilhelm Sauer lebte und arbeitete und von dem aus seine Orgeln in ganz Deutschland, Europa und sogar auf andere Kontinente gelangten. Seine Instrumente machten Frankfurt (Oder) zu einem international bekannten Zentrum des Orgelbaus.
Wilhelm Sauer wurde am 23. März 1831 in Schönbeck bei Friedland geboren. Schon früh entwickelte er eine außergewöhnliche Begabung für Technik und Handwerk. Nach Ausbildung und Wanderjahren gründete er am 7. Oktober 1857 in Frankfurt (Oder) seine eigene Werkstatt. Von hier aus entwickelte sich ein Unternehmen, das über Jahrzehnte hinweg zu den bedeutendsten Orgelbauwerkstätten Europas gehörte. Seine Orgeln fanden ihren Platz in Kirchen, Konzertsälen und bedeutenden Bauwerken – darunter auch im Berliner Dom, wo sein größtes Werk im Jahr 1905 eingeweiht wurde.
Wilhelm Sauer wurde am 23. März 1831 in Schönbeck bei Friedland geboren. Schon früh entwickelte er eine außergewöhnliche Begabung für Technik und Handwerk. Nach Ausbildung und Wanderjahren gründete er am 7. Oktober 1857 in Frankfurt (Oder) seine eigene Werkstatt. Von hier aus entwickelte sich ein Unternehmen, das über Jahrzehnte hinweg zu den bedeutendsten Orgelbauwerkstätten Europas gehörte. Seine Orgeln fanden ihren Platz in Kirchen, Konzertsälen und bedeutenden Bauwerken – darunter auch im Berliner Dom, wo sein größtes Werk im Jahr 1905 eingeweiht wurde.
Sein Wahlspruch bringt sein Lebenswerk bis heute treffend auf den Punkt:
„Wir loben Gott und lassen ihn walten, bauen neue Orgeln und reparieren die alten.“

Die Enthüllung der Erinnerungstafel ist Teil der Initiative „Frankfurter Köpfe“, mit der die Netzwerkstatt Frankfurt (Oder) an Persönlichkeiten erinnert, die das kulturelle, wirtschaftliche und gesellschaftliche Leben der Stadt geprägt haben. Mit der Tafel für Wilhelm Sauer wurde bereits die zehnte Erinnerungstafel dieser Reihe eingeweiht.
Besonderer Dank gilt allen Unterstützern, die zur Umsetzung beigetragen haben – darunter Sponsoren, Handwerksbetriebe, städtische Einrichtungen sowie Vertreter des heutigen Eigentümers des historischen Sauerhauses.
Die Geschichte Wilhelm Sauers ist zugleich ein Beispiel für Innovationskraft, handwerkliche Exzellenz und unternehmerischen Mut. Über fast ein Jahrhundert hinweg wurden am Standort hinter dem Sauerhaus Orgeln gebaut – ein bedeutendes Kapitel Frankfurter Industrie- und Kulturgeschichte.
Mit der neuen Erinnerungstafel bleibt diese Geschichte sichtbar im Stadtbild präsent und lädt dazu ein, sich mit den Leistungen Wilhelm Sauers und der Tradition des Frankfurter Orgelbaus auseinanderzusetzen.
„Wir loben Gott und lassen ihn walten, bauen neue Orgeln und reparieren die alten.“

