Netzwerkstatt für Frankfurt

Motivation

Situation

Frankfurt (Oder) verfügt über ein überdurchschnittliches Potenzial für eine positive Stadtentwicklung. Eine zusätzliche Standortqualität bilden die vielfältigen Verbindungen zum polnischen Nachbarn. Im Standortvergleich der Prognos AG mit über 400 Landkreisen und kreisfreien Städten kommt im Jahr 2022 unsere Stadt in der Kategorie Infrastrukturindex auf Platz 73.

Bei Investitionen am Standort liegt Frankfurt jedoch mit Platz 392 deutlich unter dem deutschen Durchschnitt. Unternehmen von außerhalb haben sich zudem laut Standortvergleich kaum engagiert (Platz 396).

Die Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Wahlkreisprognose.de unter den Frankfurterinnen und Frankfurtern Anfang dieses Jahres kommt zu dem Ergebnis, dass hohe Erwartungen gegenüber der Stadtverwaltung bestehen. Die sozialen, kulturellen und Freizeitangebote sollen verbessert werden. In der städtebaulichen Entwicklung soll Frankfurt (Oder) vorankommen.

Dafür braucht unsere Stadt Impulse für die Stabilisierung der wirtschaftlichen Basis. Konkrete Projektarbeit kann dazu einen Beitrag leisten. Die Bereitschaft der Bürgerschaft, aktiv zu werden, ist vorhanden.

Zielsetzung

Die Frankfurter Netzwerkstatt bildet eine Plattform, um für die Stadtentwicklung Chancen zu diskutieren, geeignete Projekte zu definieren und umzusetzen. Die Mitglieder der Netzwerkstatt entwickeln die Projektinhalte, schätzen den Aufwand ab und nutzen ihre jeweiligen Netzwerke, um städtische, regionale und überregionale Partner für eine Mitwirkung an der Umsetzung zu gewinnen.

Die Netzwerkstatt sichert den Erfolg der Projekte durch eigenes Engagement und durch die Einbindung von Partnern mit entsprechenden Kapazitäten und Know-how oder durch die Überleitung der Realisierung an interessierte Träger.

Projekte

Als Projekte gelten gezielte Aktivitäten, die für die Stadtentwicklung Impulse generieren, mobilisierende Wirkung entfalten, die Attraktivität der Stadt erhöhen und die dazu führen, private und öffentliche Investoren und Persönlichkeiten für ein Engagement in der Stadt zu gewinnen.

Die Themenbereiche sind nicht eingeschränkt. Über mögliche Projekte wird nach Wirksamkeit und realistischer Abschätzung der Machbarkeit entschieden.

Organisation

Die Frankfurter Netzwerkstatt umfasst maximal 7 Mitglieder.

Christoph Bruckhoff                Superintendant der evangelischen Kirche a.D.

Heinz Kannenberg                  Chefredakteur der Frankfurter Lokalredaktion der MOZ a.D.   

Prof. Dr.  Gangolf Hübinger    Prof. em. für Vergleichende Kulturgeschichte der Neuzeit

Ulf Leisner                              Stellvertretender Bundesgeschäftsführer der CDU a.D.

Wolfgang Pohl                        Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt(Oder) a.D.

Martin Patzelt                         Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt(Oder)  a.D.

Dr. Martin Wilke                     Oberbürgermeister der Stadt Frankfurt(Oder)  a.D.

Klaus Baldauf ist Geschäftsführer der Netzwerkstatt. Er verfügt über langjährige Projekt- und Verwaltungserfahrungen und über vielfältige internationale und grenzüberschreitende Kontakte.

Eine Erweiterung der Mitgliederzahl ist projektbezogen möglich.

Eine enge Zusammenarbeit erfolgt bei verschiedenen Projekten und Veranstaltungen mit dem Hanse Club.
Die Netzwerkstatt wird vom Hanse Club unterstützt.
Er stellt Räumlichkeiten für Arbeitstreffen und Projektabstimmungen mit den Partnern bereit.
Die Geschäftsführung des Hanse Clubs gibt organisatorische Unterstützung.